Cochem, 04.10.2020

Cochemer Helfer im Auslandseinsatz

Alexander Kölsch und Lothar Zorn wohlbehalten zurückgekehrt

Am Mittag des 11.09.2020 startete der erste Hilfsgütertransport des THWs von Mainz nach Athen (Griechenland). Mit dabei waren auch zwei Helfer des Ortsverbandes Cochem: Alexander Kölsch und Lothar Zorn (wir berichteten).

Mehrere Hilfsgütertransporte erfolgten bereits durch das THW nach Griechenland. Hierbei wurden Güter wie Zelte, Sanitärcontainer, Feldbetten, Schlafsäcke und Decken zum Aufbau neuer Flüchtlingsunterkünfte bereitgestellt. Alle Konvois verliefen reibungslos. Auch unsere beiden Helfer sind inzwischen wieder wohlbehalten zurückgekehrt. Alexander Kölsch begleitete den ersten Hilfsgütertransport, Lothar Zorn begleitete neben dem ersten auch den dritten Transport.

Doch wie kommt es überhaupt, dass zwei Helfer aus dem Ortsverband Cochem hierbei unterstützt haben? Am Abend des 10.09.2020 klingelte das Telefon des Ortsbeauftragten von Cochem. Mitarbeiter der Regionalstelle Trier fragten an, ob es im Ortsverband Cochem befähigte Helfer für das beabsichtigte Vorhaben gibt. Als befähigt galt in diesem Fall jede/r Helfer/in, mit einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse CE, einem gültigen Impfstatus, einem absolvierten Auslandslehrgang sowie dem abgeschlossenen Onlinelehrgang BSAFE. Beim Auslandslehrgang „Einsatzgrundlagen Ausland“ werden die Grundlagen der internationalen humanitären Hilfe, der Hygiene im Auslandseinsatz, der persönlichen Einsatzvorbereitung, der interkulturellen Kommunikation sowie diverse Sicherheitsgrundsätze (allgemeines Verhalten, Verhalten bei Überfällen, Entführungen und gegenüber dem Militär und Polizei) vermittelt. Durch den Onlinelehrgang BSAFE wird das Sicherheitsbewusstsein der Helfer/innen nochmals verstärkt. Der Abschluss beider Lehrgänge berechtigt den/die Helfer/in zur Teilnahme bei internationalen Einsätzen, wie den Hilfsgütertransporten nach Griechenland.

Im Vorfeld wird dann der Kontakt mit allen in Frage kommenden Helfern des Ortsverbandes aufgenommen. Sofern es seitens des Helfers beruflich und privat umsetzbar ist, wird dieser durch den Ortsbeauftragten in den Einsatz geschickt.

So traten schon am nächsten Morgen Alexander Kölsch und Lothar Zorn ihre Reise nach Mainz an.

An dieser Stelle ist auch ein Dank an die Arbeitgeber zu richten, welche das Ehrenamt durch die Flexibilität unterstützen. Ohne diese wäre eine meist kurzfristige Teilnahme an solchen Einsätzen nicht realisierbar. Auch danken wir Alexander Kölsch und Lothar Zorn für ihren Einsatz. 


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